GE: Findet KTSV Eupen zurück in die Spur?

Zur ungewohnten Anwurfzeit am Sonntagabend, um 18.15 Uhr muss die KTSV Eupen zum Provinzderby bei der Union Beynoise antreten.

Die Eupener Handballer möchten nach zwei Niederlagen in Serie nach dem letzten Strohhalm greifen, um vielleicht in den verbleibenden 13 Spielen doch noch den Aufstieg in die 1. Division schaffen zu können.

Der Glaube daran hat am letzten Wochenende stark gelitten. Trainer Blagojce Krstev hofft auf eine Trotzreaktion seiner Mannschaft. Alles Zureden hat bislang noch nicht den erhofften Erfolg gebracht. Gegen Beyne erhofft sich die Mannschaft im dritten Aufeinandertreffen auch den dritten Erfolg.

Der Lütticher Traditionsverein liegt der KTSV, und das soll auch nach dem Wochenende so bleiben. Personell kann Trainer Krstev bis auf die Langzeitausfälle wieder auf alle verfügbaren Kräfte zurückgreifen.

Auch Garry Braun ist nach seinem Comeback vom letzten Wochenende wieder dabei. „Ich hoffe, dass ein Ruck durch die Mannschaft gehen wird,“ sagt der Kreisläufer im Hinblick auf die anstehende Partie vom Wochenende. Ein Ruck ist auch nötig, wenn die Mannschaft den Rückstand von acht Punkten bis zu Saisonende noch aufholen möchte.

Diese Sorgen sind aufseiten der Frauen ganz anderer Natur. Hier ist es aufgrund der Überlegenheit der Weserstädterinnen fast schon schwierig, die Motivation auf Dauer aufrecht zu erhalten. Trainer Philippe Reinertz ist stets bedacht die Konzentration seiner Mannschaft auf höchstem Level zu halten, aber unterbewusst schleicht sich dann vielleicht doch auch mal der ein oder andere Schlendrian ins Spiel. Die Frage ist, ob die tadellose Bilanz bis zum Saisonende aufrechterhalten werden kann.

Die Mannschaft vom Stockbergerweg möchte die Rückkehr in die 2. Nationalklasse so früh wie möglich unter Dach und Fach bringen. Noch ist es zu früh, den Sekt kaltzustellen, aber, um bei diesem Bild zu bleiben, über den Sekteinkauf darf vielleicht schon mal nachgedacht werden. (buck)