von Thomas Altenberg
Die Mission der KTSV Eupen ist ganz klar: Am Samstag (19 Uhr) muss gegen Hurry Up unbedingt ein Sieg her. Im Hinblick auf die bald anstehende Endrunde soll sich die Sieben von Goran Vukcevic die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen.
Konkret heißt das: Den achten Platz in der klassischen Saisonphase ergattern, um die Landesmeisterschaft mit zwei Punkten auf dem Konto zu beginnen. Es wäre der erste wichtige Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Aktuell haust Eupen auf Rang neun.
Die Niederländer aus Zwartemeer belegen mit einem Punkt weniger als die Weserstädter den vorletzten Platz (Rang elf) der Super Handball League. Beide Mannschaften sind also auf Augenhöhe, mit einem kleinen Vorteil für die KTSV, da Noah Bartholemy und Co. das Hinspiel überzeugend mit 36:26 für sich entschieden haben. Der damalige Trainer Mariusz Kedziora bezeichnete diese Leistung als „unser wohl bestes Spiel des Jahres“. Matchwinner waren ohne Zweifel Youri Denert mit 23 gehaltenen Bälle und Bartosz Kedziora mit elf Toren und zahlreichen Vorlagen.
Eine ähnliche Leistung wünschen sich die Fans auch am Samstag von ihrer Mannschaft. Doch dafür muss die Vukcevic-Sieben die vielen Lücken in der Abwehr schließen, die der KTSV Eupen vergangene Woche gegen Houten das Spiel gekostet haben.
Gespannt wird auch auf das Parallelspiel zwischen den Limburg Lions von Bruno Thevissen und Houten geschaut. Falls Houten gewinnt, wird es für Eupen ganz schwer, das gesetzte Ziel zu erreichen. (ta)