GE: Bringt der neue Boden der KTSV Eupen neues Glück?

Der Boden im Eupener Sportzentrum hat sich in den letzten Wochen einer Frischzellenkur unterzogen. Eine solche Therapie benötigen in gewisser Weise auch die Eupener Handballer.

Der etwas in die Jahre gekommene Belag am Stockbergerweg wurde in knapp zwei Monaten erneuert. „Es ist so weit, die Halle wird Ende der Woche fertig sein und in neuem Glanz erscheinen. Nach langen und ewig gefühlten zwei Monaten werden wir ab Freitag wieder in unserer angestammten Halle am Stockbergerweg trainieren und auf Punktejagd gehen können. Das Warten hat sich gelohnt!“ heißt es hierzu auf der Webseite der KTSV Eupen.

Es hat sich einiges in der Halle getan. Neben dem Boden hat auch das Tribünengeländer eine Auffrischung erhalten, die Belüftungsschächte der Tribüne wurden saniert. Für die Sportler wurden die Kabinen einmal gründlich gereinigt und neu gestrichen, auch der Zugang zum Kabinentrakt wurde runderneuert und Rampen an allen Zugängen angebracht.

Der Neueinzug in die Halle am Stockbergerweg wird mit dem Duell der KTSV Eupen gegen den Aufstiegskandidat Gent (Anwurf: Samstag, 20.15 Uhr) gefeiert. Gent liegt aktuell auf dem dritten Platz der Serie, der gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die 1. Division ist.


In den bisherigen beiden Spielen gegen Gent drei von vier möglichen Punkten geholt


„Gent ist eine Mannschaft, die uns liegt,“ so die Einschätzung des KTSV-Präsidenten Stefan Vaessen. Und damit liegt er nicht falsch. Die KTSV hat in den vergangenen Duellen mit der Mannschaft um den torgefährlichen Thomas Lesage drei von vier möglichen Punkten geholt. Zuhause spielt die KTSV deutlich besser als auswärts und ist fast schon verpflichtet, zwei Punkte zu holen, um noch auf Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen zu bleiben.

Die Liste der Langzeitverletzten bleibt unverändert. Lediglich Garry Braun ist nach auskurierter Blessur wieder mit an Bord. „Dadurch erhoffe ich mir eine deutliche Steigerung der Abwehr gegenüber den letzten Wochen,“ so Vaessen.

Die KTSV-Damen dürfen schon ein wenig früher am Samstag (Anwurf 18 Uhr) in den Genuss des neuen Hallenbodens am Stockbergerweg kommen. Nach der Lehrstunde im Viertelfinale des Pokalwettbewerbs gegen Femina Visé steht nun wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Alles andere als ein deutlicher Heimsieg gegen Union Beynoise wäre eine ziemliche Überraschung. Bislang ist die Reinertz-Sieben in der 1. Wallonischen Division ungeschlagen, und das soll auch am 14. Spieltag so bleiben. Die Gästesieben liegt aber immerhin auf dem vierten Tabellenplatz, weist aber schon zehn Punkte Rückstand auf Eupen auf. Hartnäckigster Verfolger der Eupenerinnen bleibt Flémalle, das sich im bisherigen Saisonverlauf nur der KTSV-Sieben geschlagen geben musste. (buck)