Die Vorbereitungsphase der Damen neigt sich zum Ende

Eine lange und anstrengende Vorbereitungsphase des neuen Damenkaders biegt auf die Zielgerade ein. Wir sprachen mit dem T1 Trainer Philipp Reinertz, wie er die aktuelle Ausgangslage der Spielerinenn und des Teams sieht.

Philipp Reinertz, T1 der Damenabteilung mit insgesamt 3 Mannschaften, gewohnt konzentriert und zielstrebig in seinen Handball Aktivitâten

Seit Anfang Juli arbeiten die Damen nun auf den Saisonstart hin. Über 60 Trainingseinheiten und Spiele wurden seitdem absolviert. Stand zu Beginn der Vorbereitungsperiode noch der athletische Aufbau im Vordergrund, so dominiert inzwischen der technisch-taktische Anteil. Mit insgesamt fünf Neuzugängen hat unser Trainer Philipp nun mehr taktische Möglichkeiten, doch müssen natürlich die Angriffs- und Abwehrkonzepte entsprechend angepasst werden. Philipp zeigt sich in diesem Punkt sehr zufrieden: „Die Integration der fünf Neuzugänge und die Weiterentwicklung unserer Spielphilosophie laufen hervorragend. Alle Neuzugänge werden uns noch viel Freude bereiten.“

Nachdem unsere Damen in den ersten Wochen der Vorbereitung keine Spiele bestreiten konnten, durften seit Anfang diesen Monats auch endlich wieder Freundschaftsspiele ausgetragen werden. Nach der langen Coronapause verliefen die ersten Spiele noch etwas holprig, doch in den vergangenen Tagen zeigte die Formkurve bei den mehr oder weniger deutlichen Siegen gegen Schwarz-Rot Aachen, den HC Weiden, die Union Beynoise, ROC Flémalle und BTB Aachen in die richtige Richtung. Philipp sieht aber noch etwas Luft nach oben: „Wir haben derzeit circa 80% unseres Leistungsvermögens erreicht. Vor allem in der Abwehr sehe ich noch Steigerungspotenzial, welches wir bis zum ersten Meisterschaftsspiel noch ausschöpfen wollen.“


Neuzugänge der KTSV Damen: v.l.n.r. Alexandra Rudi, Juliette Maes, Louise Rouselle, Lynn Buerschaper, Jolina Said

Dazu bleibt unseren Damen noch etwas Zeit: In genau 20 Tagen startet das Projekt erste Liga für unser Team. „Derzeit kämpfen wir zwar mit der ein oder anderen kleineren Blessur, aber bis auf Lynn, die sich an den Bändern des Sprunggelenks verletzt hat, dürften alle Spielerinnen in einigen Tagen wieder voll einsatzfähig sein. Wir haben uns ein sehr gutes athletisches und taktisches Grundgerüst erarbeitet, auf dem sich aufbauen lässt. Spielerisch fangen viele Automatismen langsam an zu greifen und unsere Spielphilosophie wird immer deutlicher erkennbar.“ In dieser Trainingswoche nimmt Philipp deshalb ein wenig Intensität aus dem Trainingsalltag heraus, sodass ab dem kommenden Wochenende wieder richtig angegriffen werden kann.


„In 20 Tagen startet das Projekt erste Liga“


Angesprochen auf die Entwicklung des Damenbereichs in den vergangenen Monaten gerät Philipp abschließend ins Schwärmen: „Wir haben während der Corona-Krise Unglaubliches geleistet! Unser Staff mit Tobias als Co-Trainer und mir als hauptverantwortlichem Trainer, wurde mit Christophe um einen Torwarttrainer erweitert. Zudem haben wir jetzt ganz aktuell auch die physiotherapeutische Begleitung sichergestellt. Und dann kümmert Thomas sich als Betreuer noch um alles, was nebenher offen bleibt. Das sind schon sehr gute Bedingungen, um eine gute Performance zu entwickeln. Zudem haben wir in unserem 19 Spielerinnen umfassenden Kader im Querschnitt und in der Spitze unglaublich viel Qualität vereint. Qualitativ ist das eine super Gruppe, wenn auch vielleicht noch ein oder zwei Spielerinnen fehlen, um die Zusatz-Belastung der Reservemeisterschaft zu verkraften.“

Wir wünschen den Damen viel Erfolg für die anstehenden Aufgaben in der 1. Division.

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